Mensch – nicht Maschine

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Da ich wohl erst, wenn ich sicher sein kann, dass es wirklich wahr wird, dass man einfach leben darf, wieder wirklich ich selbst sein kann (wer ich war, vor all der Verzweiflung, dem Wahnsinn und dem endlosen, sinnlosen Stress), erwartet bitte nichts von mir.

Wut, Verzweiflung, Schmerz, Trauma, dem Tode nah… zu viele Dinge.

So viele Menschen wurden in den Wahnsinn getrieben oder haben sich vielleicht sogar freiwillig damit abgefunden, irgendwie musste man ja überleben. Zumindest wenn man noch ein kleines Stückchen Licht erblicken konnte und wenn es nur ein Freund, ein Bruder, Schwester oder ein Fremder auf der Straße war.

Es ist mir selbst unbegreiflich, warum die Wut in mir immer und immer wieder überhand nimmt. Ich weiß natürlich warum, Gründe gibt es genug. Das Artensterben der Naturvielfalt ist da ja nur der Anfang. All diese sinnlosen Kriege, das sinnlose Leiden, nur damit irgendwelche Leute ihren Spaß haben, sich wichtig tun können oder was auch immer.

Man will eigentlich auch gar nichts mehr sagen, zumal ich sowieso nicht viel sagen wollte.

Wenn man mich einfach so treffen würde, würde man vermutlich nicht denken oder verstehen, wie so viel Hass, Wut oder anderes in mir Schlummern kann. Immer schön lächeln, immer schön Ja und Amen sagen, nur nicht auffallen, man könnte ja verrückt sein…

Erst letzte Nacht hab ich wieder von der Schule geträumt, auch wenn es etwas positiver war, dieses mal, wollte ich trotzdem nicht dort bleiben. Am Ende hatte ich eine Fahrkarte für ein Schiff gekauft und das dann auch noch fast verpasst. Auf dem Schiff dann mehrere Stockwerke und im Treppenhaus überall Plakate oder digitale Hinweise über die Pandemie, über Masken, über dies und das. Leute liefen umher und alles fühlt sich angsteinflößen und kalt an.

Keine Frage, so war es auch schon vorher, wenn es nicht hier und da ein paar gute Geister geben würde, wie man so sagt.

Es gibt so viele Dinge die falsch laufen in dieser Welt und es könnte so schön sein. Auch wenn vielleicht in der Natur nicht alles immer friedlich zugeht, darum oft vielleicht um so vielseitiger und atemberaubend. Natürlich auch gefährlich ab und an, doch manchmal (wie manche vielleicht wissen), hätte ich wohl den Kältetod dem Tod in der “Maschinerie” vorgezogen.

Kaum einer spricht über die Dinge oder manch einer hat auch schon genug davon, verständlich, wenn es auswegslos erscheint.

Ob ich nun lebe, sterbe, davon fliege eines Tages oder wiedergeboren werde, man könnte es mal wenigstens probieren ohne all den hektischen Stress und Druck. Die Leute sollen ja sowieso weiterleben, oder nicht? Also ob sie nun hart arbeiten, sich verausgaben, gar leiden, nur um am Ende entweder aktiv oder passiv an der Zerstörung der Natur (wo die eben noch existiert oder was man eben noch so nennen kann) und sich selbst teilgehabt zu haben, oder man versucht einfach nur zu tun was vielleicht einem selbst und anderen gut tun könnte. Da wäre es wohl besser, zumindest zu probieren, ob wir vielleicht ohne den zusätzlichen, sinnlosen Stress und Druck, die wirklich wichtigen Dinge gemeinsam schaffen können. Mir brauch und soll auch keiner zuhören, vor allem nicht, wenn ich nicht anders konnte als einfach alles was mein Kopf ausspuckte aufzuschreiben. Solange ich einfach da sein darf und dann freiwillig für die Natur da sein könnte oder auch Menschen, die einfach mal jemand brauchen, mehr brauch ich ja nicht.

Das Argument, dass dann alle nur noch daheim sitzen würden und nichts tun, weil ja das Geld sowieso kommt, ist wirklich schmerzhaft. Natürlich gibt es bestimmt hier und da Leute, die dass dann so machen würden. Aber manche machen dass ja sowieso schon, ob freiwillig oder unfreiwillig. Ich denke, wie in meinem Fall, dass es bei manchen vielleicht auch eher daran liegt, dass sie entweder kein Vertrauen mehr in andere habe oder aber auch in der Flucht vor allem und sich selbst in andere Welten abgetaucht sind. Wer möchte es den Leute übel nehmen.

Klar gibt es dann bestimmt auch welche die einfach auf ihr Recht pochen, komme was wolle, alles haben wollen, aber keine Gedanken machen, hauptsache mehr, hauptsache alles für sich selbst. Aber ich glaube das könnte vielleicht schon bald der Geschichte angehören, ich hoffe es einfach.

Und ob ich jetzt mit Geld lebe oder ohne, dass ist mir nicht so wichtig. Ich brauche es ja nicht und möchte es eigentlich nicht, da ich eher dafür bin, etwas zu machen weil man es will, kann oder einfach mal möchte oder weil man sieht, dass Hilfe gebraucht wird oder so. Ich weiß, wir leben in einer Gesellschaft in der wir fern ab von solchen Fantastereien leben, fern von der Idee, dass man auch ohne alle diese vielen Dinge leben kann. Doch es gibt Wandel, es gibt Menschen hier und da, die es auch nicht mehr wollen. Und um da hinzukommen, ob nun erstmal mit oder dann am Ende sogar ohne Geld (o. ä.) wäre es gut irgendwo anzufangen.

Wer weiß, wenn das ganze dann mit Geld klappt, könnte es vielleicht irgendwann sogar ganz ohne klappen. Oder dann eben so, dass es dann wirklich nur als Zwecksmäßigkeit genutzt wird, aber nicht mehr als Zwang. Und wer dann keins hat, bleibt zurück, muss sich durchkämpfen oder geht drauf. Oder Leute quälen sich dann eben irgendwie durch, machen diese oder jene Sache, nur um zu überleben, bis es vielleicht das letzte mal war.

Man nehme mal nur Völker die im Regenwald lebten oder teils immer noch leben oder generell, fern von unseren “normalen” Alltäglichkeiten. Oft schon dachte ich, es wäre für mich besser gewesen, ich wäre irgendwo dort geboren, mit der Natur verbunden, wie ich es ja teils war, wenn auch nur flüchtig, verwirrt und verängstig von dem was daraus gemacht wurde.

Ich schreib das hier alles wirklich nicht, weil ich Spaß daran habe oder weil ich wichtig sein will.

(Oh, dass sagen sie und dann ist es doch so.)

Ja, ich kenne das. Weshalb mein Vertrauen auch so geschädigt ist.

Würde mir meine Katze (oder die Katze die bei mir wohnt) nicht so sehr vertrauen und immer wieder meine Nähe suchen, wie auch schon andere Katzen oder Tiere davor, dann weiß ich nicht.

Wortlos, ohne Fragen zu stellen, wohl wissend um meine Sorgen und Probleme, einfach da für mich, ob ich nun nach ihr schaue oder nicht. Sehr gedulgig, sehr liebevoll und hoffentlich auch sehr verspielt, wenn man nur mehr mit ihr machen würde. Sehr anhänglich, oft schon ängstlich ganz allein, aber verteidigen kann sie sich und wenn sie ihre Ruhe will, kann sie das auch sehr deutlich machen.

Wären all diese Dinge in meiner Familie nicht gewesen, wäre da kein Druck gewesen etwas zu machen, dass man gar nicht kann oder möchte, wäre ich wohl ein lebensfroher, netter Typ der für andere da ist, ohne etwas zu verlangen. Warum auch, wenn wir alle auf derselben Erde wandeln und den endlos wirkenden Nachthimmel teilen.

Ich hätte wohl auch gar nicht erst irgendwelche Probleme entwickelt, ob durch Verletzung, Verzweiflung, Wahnsinn oder was auch immer.

Die Tage hat mir meine Mutter bei einem unserer Gespräche, wenn wir beide offen miteinander reden, erzählt dass ich mal als ich noch kleiner war einen Jungen irgendwo runter geschupst hatte. Bei irgendeinem Treffen oder Fest von ein paar Verwandten. Und dass sie dann später noch gesagt hat, dass sie es gesehen hat, obwohl jemand anderes das nicht glauben wollte. Warum ich das gemacht habe, weiß ich heute auch nicht mehr, aber oft hat man dann auch nur das gesehen, was ich gemacht habe und nicht was andere mir angetan hatten. Ob wissentlich oder nicht. Werde ich immer für dumm verkauft, gehänselt oder sogar geschlagen, hat das keiner gesehen oder es war nicht schlimm. Schlag ich einmal zurück, bin ich gleich der Rüpel, der Problememacher. Naja, zumindest fühlte es sich so an. Irgendwann möchte man sich auch nicht mehr wehren oder weiß auch gar nicht mehr warum eigentlich. Wäre es nur um mein Überleben gegangen, dann hätte ich natürlich alles mögliche machen können, aber so war es eben nicht.

Wahrscheinlich werde ich nicht viel Gutes beigetragen haben, auch wenn ich das wohl hätte tun können. Aber es für mich zu tun schien sinnlos, vor allem, wenn es ohnehin auswegslos oder zwecklos schien.

Warum sollte ich mich dafür einsetzen eine Arbeit zu haben, ein Einkommen oder möglicherweise sinnvolle Dinge zu tun, wenn auch nur bei anderen zu sein, wenn es doch alles sowieso nicht besser werden würde und schließlich nur ein Haufen Staub übrig bleiben würde oder vielleicht nicht einmal das.

Es schien einfach so, so weit weg, dass es einfacher schien einfach aufzugeben.

Wenn alles um einen herum verlangt Dinge zu tun die man nicht will, kann oder braucht, wozu kämpfen, für wen, für was?

So schien es jedenfalls. Als würde es zwecklos sein.

Natürlich werden wir als Menschheit es nur schaffen, wenn wir eben weniger von einander “profitieren” und stattdessen für einander wäre. Da meist das “Profitieren”, dann lediglich geschäftlich ist und Profit eine tote Sache, die nie genug kriegen kann.

Diejenigen, die eben weiterhin andere ausbeuten wollen, die Natur, ja wahrscheinlich alles was es gibt, die werden das wahrscheinlich solange machen, bis nichts mehr da ist oder sie vielleicht irgendwann mal ganz, ganz tief fallen.

Und ich wusste gar nicht wo ich noch hinfallen sollte, wenn mein Leben doch hauptsächlich aus Wahnsinn, Angst und fallen bestand. Da kommt man dann ins Denken, dass man vielleicht einfach irgendwann aufprallen muss und dann ist es auch schon zuende. Oder was auch immer dann ist.


(Ist das jetzt wieder einer deiner: “Oh, bemitleidet mich.” Beiträge?)

Weißt du, nenne es wie du willst. – und nein, dass hat keiner geschrieben, zumindest nicht direkt.

(Aber du weißt ja, dass die Leute das alle denken.)

Ja, ist gut jetzt Stimme die mein Vater wohl auch oft hört oder sogar sprechen lässt.

Das ist nicht er und ich weiß das, aber leider weiß ich auch nicht ob ich ihn da je rausholen kann. :/

Bei meiner Mutter ist das nicht so schwierig, wenn sie nur endlich keinen Stress mehr hätte.

Und bei mir?

Nun, bei mir ist es eigentlich relativ leicht, geht es den anderen gut, geht es mir gut. Nur ist das ja genau das Problem.


Es würde ihnen wahrscheinlich gut gehen oder zumindest um einiges besser, wenn man eben nicht ständig diese Spannungen hätte zwischen Arbeiten, damit Geld da ist oder Familientreffen, bei denen oft unverdaute Themen schlummern, aber dann doch irgendwie versucht wird eine gute Mine zu bösem Spiel zu machen. Und wenn es ganz schlimm komm, dann hat man vielleicht gar keinen, auch wenn es manchmal vielleicht von Vorteil sein konnte. Irgendwie möchte doch keiner ganz alleine sein und das sollte auch ganz und gar nicht so sein. Wäre alles fürs Alleinsein geschaffen worden, hätte man einfach einen weißen Raum haben können, ohne Gefahren, ohne irgendwas und dann macht man da einfach was man will, bis man irgendwann gelangweilt einfach nur noch da liegt oder sitzt oder sonst irgendwie durchdreht. Deshalb gibt oder gab es ja so viele verschiedenen Dinge und Vielseitigkeit, damit eben nicht alles nur von einem selbst ausgeht oder eben nicht.

Geht es mehr und mehr Menschen gut, und zwaz vor allem denen, die schon lang genug gelitten haben und auch unserer Erde. Ob jetzt manche hier nur Besucher sind oder nicht oder was auch immer. Einen Planeten zu zerstören scheint einfacher als man denkt, doch zu welchem Zweck?

Auch wenn ich alleine irgendwo hinlaufen würde, fort von all dem Trubel der Städte, der Bürokratie, der endlos drehenden Räder, Maschinen… für mich wäre das alleine sinnlos.

Keine Ahnung was ich hier immer schreibe, bei manchen Dingen weiß ich wirklich nicht mehr was in mich gefahren ist. Außer eben dass, was wohl die meisten auch bedrückt.

Für mich wäre es nicht unmöglich die Welt wieder oder jetzt erst recht so richtig zu begrünen, voller bunter Pflanzen und Tierwelten, doch es muss eben auch erst mal möglich gemacht werden.

Mittel und Wege wird es wohl geben, aber einfach stupide ohne eine Veränderung weiterzumachen ist nie eine Lösung.

Die Natur hat oder hatte schon alles, was wir uns nur erträumen können.

Von der Dusche (Wasserfall), bis hin zum Wellnesbad (heiße Quellen), über endlosen Austausch von verschiedenen Stoffen in der Erde, Wasser, Luft und zwischen verschiedenen Lebewesen.

Für jeden ist was dabei, und wenn man jetzt eben nicht immer die ganzen “Wasserfälle” für sich beanspruchen würde, dann hätten auch alle was davon, so wie es eben auch gedacht ist.

Wahrscheinlich fantasiere ich nur wieder herum, aber besser in diese Richtung, als in die, bei der am Ende nur ein schwarzes Loch übrig bleibt, dass alles verschlingt, so wie sich einige wohl fühlen bei alledem.

Und keine Ahnung wer jetzt dafür oder dagegen ist oder wer eigentlich noch weiß ob oben und unten ist. Oft war für mich auch schon Wahnsinn sinnvoller als die Natur, mit ihren Wundern.

Wenn die Erde erst einmal wieder zu neuem Leben erblühen würde, dann müsste man auch nicht unbedingt sparsam sein, denn man würde gar nicht mehr so viel brauchen und viel mehr haben. Nicht so wie es jetzt scheint, bei manchen, die wohl viel brauchen, aber es gar nicht so viel gibt, zumindest nicht von den Dingen die wir eben auf der Erde haben, Rohstoffe, Tiere, Pflanzen und so weiter. Manchmal nicht einmal Luft zum atmen.

Vor ein paar Jahren hat irgendwer mal den “Scherz” gemacht, dass man jetzt wohl in Großstädten wie Tokio wohl schon Sauerstoff in Dosen kaufen kann. Nun, ob das stimmt oder nicht, es sollte einem wirklich mal zu denken geben.

Und egal wie man es dreht und wendet, Städte, Fahrzeuge und zu viel von dem, was es eben nicht in Unmengen gibt, machen alles kaputt, vielleicht schon in näherer Zukunft als man denkt, hoffentlich aber nicht, wenn wir es schaffen.

Weniger Stress und allein fühlen bedeutet weniger Energie die wir brauchen, weniger Dinge um die Leere zu füllen oder davon abzulenken und eben allgemein mal hoffentlich endlich sinnvolle Dinge. Oft braucht es ja gar nicht viel, wie bei mir. Wäre die Erde und Natur zufrieden, die Menschen und was sonst noch so da sein mag, dann wäre ich wohl glücklich, ob nun physisch allein oder nicht. Denn in der Natur ist man nie wirklich ganz allein. ❤

Aber gemeinsam Zeit zu verbringen ist meistens dann doch unterhaltsamer und besser für alle, solange man eben dann wirklich nichts mehr muss. Ich glaube nämlich daran, dass sich dadurch die meisten Probleme lösen würden. Allein schon weil es natürlicher wirkt.

Nun, was auch immer jetzt hier geschrieben wurde oder nicht, danke für’s lesen und danke fürs hier sein! 🫂