Konsum

Sollte man eigentlich wissen, wissen viele aber wohl noch nicht.

Manche konservieren, manche korrespondieren während andere krepieren.

Wenn wundert’s? Mich ja nicht.

Es ist eben der Mut nach der Verzweiflung.

Wenn ein in die Enge betriebenes Mensch gar nichts machen will, außer die Natur genießen oder mit ihr leben, aber die anderen Menschies meinen es gibt keinen Grund etwas zu ändern.

Meine Elektrogeräte könnt ihr haben und mein Haus und was darinnen ist.

Hätte man mal den Leuten zugehört, die etwas von dem Verstehen, was sie machen (ich jetzt meistens nicht so), wäre das wohl schon vor ein paar Jahrzenten anders gelaufen. Doch die Leute “blubbern” weiter und ich weiß immer noch nicht ob ich ertrinken oder einfach nur irgendwo hinlaufen soll… 😦

Es ist eine Kettenreaktion notwenig, die möglicherweise im Gange ist, aber vielleicht auch nur in meinem Kopf.

Natur wäre mir wirklich lieber gewesen als das Ende der Erde miterleben zu dürfen.

Selbst wenn ich auf’s Maul bekommen hätte, aber dann hätte ich mich wenigstens verteidigen dürfen und nicht noch zusätzlich demütigen in Form von Selbstsabotage.

Auf Grund der Sabotage konnte ich die Träume auch nicht mehr richtig deuten.

Aber ich habe mich jetzt nicht dazu entschlossen zu leben um dann doch das Ende der Erde mitzuerleben?

Die Frage ist eben, was braucht es wirklich.

Traurigerweise habe ich eigentlich erst mit leichtem Konsum angefangen, als ich erkannt habe, dass wenn ich nichts dagegen mache auch nichts passiert und dann habe ich wenigstens von Leuten erfahren, die ähnlich denken.

Komischerweise haben irgendwie viele Menschen Computer, Smartphones usw. aber gut geht es den meisten nicht, wobei das ja die Geräte auch nicht besser machen sondern eher verschlimmern.

Ja und wieso machen dann “alle” weiter?

Keine Ahnung, wahrscheinlich weil ein paar Leute sich dachten, dass man ja auch einfach auf den Mond fliegen kann oder so.

Ich meine es ist doch eigentlich ganz einfach. Wenn Leute nur noch essen, weil sie essen müssen und was sie brauchen, dann wäre schon ein großer Schritt getan, oder nicht?

Jemand: Aber ich brauche immer Fleisch und drei gefüllte Mahlzeiten jeden Tag, sonst geht nichts.

Komisch dass ich irgendwie auch mit einer mageren Mahlzeit durchgekommen bin und generell nicht viel esse, wenn ich nicht fälschlicherweise doch in Frustration kommen sollte. Dann esse ich manchmal trotzdem ungesunde Nahrungsmittel.

Jemand: Ja und warum?

Weil es ein besseres Gefühl gibt, zu wissen, dass es schädlich sein könnte.

Jemand: Das sollte aber eigentlich nicht so sein.

Ja genau und deshalb wollte ich das ja auch nicht mehr, aber dafür hören ja andere auch nicht auf zu produzieren und konsumieren.

Jemand: Und woher weißt du das?

Genau kann ich es nicht sagen, aber es scheint eben so, vor allem wenn ich ab und an Müll am Waldrand finde…

Ich würde mich mit ein bisschen Obst und Gemüse zufrieden geben und Beeren und so. Aber die sind ja wahrscheinlich immer knapper, weil man ja auch Städte ausbauen muss und dafür brauch man natürlich Platz und den muss man natürlich der Natur wegnehmen.

Jemand: Und warum spielst du dann Kartenspiele und tust nicht was dagegen?

Wenn es so einfach wäre, glaubst du nicht auch, dass die ganzen vernünftigen Wissenschaftler und Menschen generell, dass nicht schon irgendwie an “den Mann” gebraucht hätten?

Jemand: Naja man hat das ja in der Schule gebracht und in den Medien und so, dass muss ja gereicht haben.

Wenn ich mir das so angucke, wie die Leute weiterhin “freiwillig” in sinnloser Konsumknechtschaft leben und freudigem systematischem Zerstörungswahn, dann wohl nicht. Vor allem nicht, wenn man eben noch mehr Technologie und Energie will.

Jemand: Und warum hörst du dann nicht einfach auf Geräte zu nutzen und machst was an der frischen Luft, in der Natur?

Nun, also einmal wären da Autos, dann manchmal Kettensägen, dann … ganz schlimm… wollen Leute das man noch Steuern fürs Leben bezahlen muss. Also quasi: Wir wissen dass du wahrscheinlich bald stirbst, aber bitte versklave dich noch bis dahin, damit wir vielleicht noch eine Chance haben, aber du sowieso stirbst.

Jemand: Und du meinst nicht, dass so etwas zu sagen Probleme machen könnte?

Nein, nicht wirklich.

Jemand: Dann bist du dümmer als ich dachte.

Zu meiner Verteidigung, ich hatte vor noch nicht allzulanger Zeit nur noch wenige richtig funktionierende Gehirnzellen und auch die habe ich dann hauptsächlich für meine Facade und die Arbeit die ich nicht machen wollte verbraucht.

Jemand: Grenzenlose Dummheit hier am Start.

Das traurige ist ja, dass wenn ich als Kind stets verzichten musste und auch wollte, wurde ich fast schon gezwungen es nicht zu tun. Mir wurde ja kaum eine Wahl gelassen oder?

Jemand: Aber du hättest auch einfach das machen können was du wolltest.

Also nichts? Weil ich ja nichts brauchte? Außer bisschen Essen (im Garten) und vielleicht fröhliche Eltern.

Jemand: Ja genau.

“Tolle” Idee und hatten wir alles schon.

Jemand: Richtig.

Die schlauen Leute sind meistens ein wenig verrückt, was ja nicht verwunderlich ist und die anderen sichtlich entzückt. Oder so.

Jemand: Was kannst du eigentlich?

Naja, ich kann manches, aber leider ist eben die Verzweiflung stets ein Begleiter nebst Hoffnung auf positive Veränderung.

Jemand: Und wieso kommt diese Veränderung nicht?

Nun, es gab mal einen Mann, der hat sich dazu entschlossen nichts mehr zu essen und man nannte ihn zeitweilends “Der Tod” oder so. Naja, ich hab das nicht ganz durchgezogen, aber dafür eben nur wenig gegessen im Verhältnis zu anderen. Zumindest schien es so, weil für mich teilweise eine Mahlzeit für den ganzen Tag aus einem Salat besteht oder ein paar Brötchen und es könnte auch aus Äpfeln sein, wenn ich mir das nicht abgewöhnt hätte, weil ich wusste das die gesund sind.

Jemand: Ja schon scheiße wenn man mutwillig genau das Gegenteil von gut macht um früh zu sterben, nur um dann doch nicht zu sterben, weil man eben Hoffnung verspürt hat, wenn auch nur sehr gering zu anfangs. Aber du kannst das ja auch wieder alles hinbekommen. Ich meine das ist ja einfach für dich, da du dich doch gut anpassen kannst.

Wenn ich nicht gerade am durchdrehen bin, weil ich der vermeintlichen Hoffnung misstraue. Also ich meine eigentlich ist ja die Hoffnung die man selbst gibt, die Hoffnung die dann andere anstecken sollte, im Guten.

Jemand: Sollte man meinen, aber du hast gefühlt den geballten Wahnsinn der Menschheit aufgeschrieben, teils durchlebt oder irgendwie erfahren und nachgefühlt oder so, aber bist auch nicht wirklich eine große Hilfe.

Natürlich bin ich keine große Hilfe, weil für ein kleines Problem eine kleine Hilfe ausreichend ist.

Jemand: Aber das Ende der Erde ist nicht gerade ein kleines Problem oder?

Es ist aber der Auslöser der entscheidend ist und nicht aufzugeben, zumal man ja sonst auch keine große Wahl hat.

Jemand: Naja du bist trotzdem keine Hilfe. Und jetzt hast du das Buch des Wahnsinns auch noch zugeklappt… erneut…

Ich wollte es ja wieder rückgängig machen… erneut… aber irgendwie habe ich es nicht geschafft.

Jemand: Dummheit sieht man dir an.

Ja ich weiß, nicht wahr?

Jemand: Bei der Antwort glaube ich das auch noch…

Eine Frage habe ich noch.

Jemand: Ja?

Warum ist es schlecht wenn iich ein virtuelles Kartenadventurespiel spiele, bei dem ich versuche die Verzweiflung zu vergessen, aber andere Leute haben Probleme damit ihren Job zu verlieren, können nicht genug Technologie haben und sind noch stolz drauf?

Jemand: Vielleicht findet das ja alles nur in deinem Kopf statt und in Wahrheit bist du der einzige mit einem Problem und alle anderen wären schon längst bereit gewesen zu verzichten und vernünftig zu reagieren.

Ist das dein ernst?

Jemand: Eine Frage… es war eine Frage und die war sehr… sehr lang.

Dann gehe ich mal wieder meine Sinne betäuben und Energie verbrauchen. x)

Jemand: #!S#=??!?

Genau… 😉 😐 ;(

Jemand: Aber aus magischer Perspektive kann man das ganze umkehren und eigentlich bezieht es sich nur darauf, dass man Energie ihrem Ursprung zurückführt, ohne alles dabei aufgeben zu müssen. Jedoch wohl sehr viel, wenn man sicher gehen will. Doch am besten wäre es, wenn man dann gemeinsam umdenken würde und anstatt auf alte Systeme und Normen zu setzen das Überleben der Erde zu sichern.

Ja mach mal.

Jemand: Aber das ist doch deine Aufgabe.

Am Ende wollen die meisten doch einfach nur nicht alleine sein oder?

Jemand: Und warum ziehst du dich dann von allen zurück?

Weil es eigentlich unmöglich scheint, dass nur ich etwas ändern kann. Viel mehr ist es ja eine gemeinsame Sache.

Jemand: Aber warum versteckst du dich dann. Warum hast du Angst?

Weil ich nicht sicher bin… weil ich wahrscheinlich versage, so wie meistens und dabei weiß ich ja noch nicht mal wirklich was es ist. Ich versuche anderen die Tür zu zeigen, die gute Tür, also sinnbildlich versteht sich. Die Tür durch die du gehst und dann bist du in der Natur, siehst das Universum und die Erde und all das Schöne. Was eben noch so davon übrig ist. Und leider auch das furchtbare Entsetzen und den Wahnsinn. Aber anders kann man dem nichts entgegensetzen.

Jemand: Aber worin bist du gut?

Vermutlich Sachen ruhig anzugehen und anderen Hoffnung zu geben und die Einsamkeit zu nehmen.

Jemand: Vielleicht machen sich aber auch nur alle einen Spaß aus dir, weil du ohnehin eine Witzfigur bist.

Solange es hilft… tot bin ich ja sowieso oder nicht?

Jemand: Das kommt darauf an.

Weißt du, wenn du alles weißt, dann mach es einfach, mach es und mach mit mir was du meinst was nötig ist.

Jemand: Wie würde dir ein Opferritual gefallen?

Ja vielen Dank auch…

Jemand: Oder doch lieber hassvolle Gedanken?

Muss ich wirklich sterben, jetzt wo ich gerade dachte, dass ich es nicht muss, obwohl ich alles so gut geplant hatte?

Jemand: Naja, davor war es aus Verzweiflung und Angst, also eher feige, hätte man früher gesagt, aber leider verständlich bei all dem Chaos und Leid und Wahnsinn eben. Jetzt wäre es eine freiwillige Handlung.

Aber dir ist bewusst, das es nicht notwendig sein sollte und auch nicht unbedingt hilfreich wäre, wenn ich dann nicht mehr hier wäre und es dann doch sogesehen sinnlos erscheint.

Jemand: Richtig, aber bereit zu sein ein Opfer zu bringen ist das eigentliche Opfer.

Und bin ich das?

Jemand: Es scheint so, als würdest du wollen, aber zögern.

Was muss ich machen? Ich laufe auch irgendwo hin, aber ich kann eben leider nicht mit Sicherheit sagen, dass ich wirklich eine Rolle spiele.

Jemand: Aber jeder spielt eine Rolle.

Aber ich nicht. Das war ja das Problem.

Jemand: Das war deine Sichtweise, aber eigentlich hättest du lediglich die Hoffnung nicht aufgeben sollen.

Das ist mir klar, doch ich kann eben nicht auf einen Schlag die gesamte Menschheit wachrütteln und zwar so, dass es pfeffert und mal endlich denen was verpassen, die es auch verdient haben.

Jemand: Also dir selbst?

Das wollte ich ja, weil ich dachte… na du weißt schon, dass dann alle mich hassen könnten und damit dann von sich selbst abgelenkt wären um hoffentlich auf das richtige Ziel zu lenken.

Jemand: Toller Plan……..

Nein, aber wie gesagt, nichts tun war ja auch nicht drin und weil ja irgendwie alle alles besser wissen und am Ende doch aufgeschmisen sind muss man eben improvisieren.

Jemand: Also ohne irgendwas gegen eine “Meute” ankämpfen.

Ja, genau das….

Jemand: Hat ja toll geklappt… sind ja nur ein paar Leute erschossen worden bei solchen Versuchen.

Warum muss ich solche Entscheidungen überhaupt treffen?

Jemand: Musst du nicht, du kannst auch einfach warten.

Aber ich möchte doch lediglich die Entscheidung haben ob ich an einem Tag nur Essen ernten / pflücken möchte oder dann vielleicht ein wenig im Wald herumtollen und solche Sachen.

Jemand: Wollen wir das nicht alle?

Ja das hab ich mal gedacht, aber scheinbar ja nicht, sonst wären wir ja nicht hier und würden mit ansehen müssen wie manche Leute durchdrehen und andere Leute sich eine schöne Zeit machen und Leute wie ich dann irgendwo dazwischen sind, weil der Wahnsinn kein Ende nimmt und der menschliche Körper wohl nicht dafür geschaffen ist ausdrücklich Schmerzen, Leid und Verzweiflung ertragen zu müssen. Was ja dann auch zu verschiedenen Formen der Ablenkung, Selbstverletzung, Sucht und so weiter führt.

Jemand: Ja, nichts neues und immer noch sitzen die alten Adligen und regieren.

Selbst Schweden hat doch noch ein Königshaus, wenn ich mich nicht irre und auch einige andere Länder, auch wenn man das kaum noch wahrnimmt, bei all der Technik.

Jemand: Möglich.

Und warum kann es denn dann keine Vernunft unter den Herrschern geben?

Jemand: Weil es schwierig ist dem Wahnsinn zu entkommen, wenn man ihm einmal verfallen ist.

Wird wohl so sein. Aber muss es immer Tote geben? Mal ganz von denen abgesehen, die jetzt ohnehin schon gestorben sind, die ganze Zeit…

Jemand: Wenn ich das nur wüsste…

😦

Jemand: Aber du solltest wirklich mal aufhören Dialoge mit dir selbst zu führen und es so wirken zu lassen, als würdest du mit jemand anderem schreiben.

Wenn ich nur wüsste wie es ist.

Jemand: Warum sind die Dinge so schwer…

Weil nicht jeder verzichten kann…

Jemand: Und warum kannst du dann nicht auf dieses Spiel verzichten?

Ich kann, aber nur wenn ich wüsste ob ich etwas machen soll und wann. Im Moment scheint es nämlich so, als wäre es besser wenn ich nichts mache oder eben “alles”, während ich nicht wirklich viel machen kann – oder?

Jemand: Vielleicht reicht es auch, dass du einfach am Leben bleibst. Opfern können wir dich ja später immer noch.

Ja wie auch immer…

Jemand: Aber wir wollen dir doch nichts.

Aber das war mir ja egal, mir war nur wichtig, ob es eine gute Chance gibt und ob es eine reale Chance ist oder nur eine theoretische oder fantastische.

Jemand: Es sollte wohl eine reale Chance sein. Und was braucht es denn noch?

Nichts… wirklich, ich brauche nichts. Ich hoffe einfach das es reicht wenn ich euch lieb hab.

Jemand: Aber jetzt ist keine Zeit um emotional zu werden!

Ja aber vielleicht doch, damit man mal in sich geht, allen Schmerz herausweint oder vielleicht auch schreit und nicht länger verdrängt.

Jemand: Was glaubst du was wir machen?

Ich weiß… weiß ich ja.

Jemand: Nun, keine Ahnung ob ich dir vertrauen kann oder ob es etwas nützt, dass du hier bist. Aber solange du keinen allzu großen Schaden anrichtest (Zähne knirsch), also nicht wie beim letzten mal… ist es wohl gut, wenn du wenigstens hier bist. (verzweifeltes Lächeln) Dann werden wir wohl mal alle draufgehen.

Was soll ich denn noch machen!!! Ich hab mich doch selbst zum Abschuss freigegeben. Reicht das nicht?

Jemand: Aber es ging nicht klar hevor warum und wieso oder ob es ernst gemeint ist und auch nicht wer und wie und wo und was. Zumal es leichtsinnig war oder einfach nur dumm.

Aber genau deshalb habe ich es ja gemacht.

Jemand: Dieser Mensch…. wenn er einfach mal zuhören würde…

Wahrscheinlich bin ich einfach zu kaputt und verstört…

Jemand: Warum fällt es dir so schwer?

Es gibt ja nur eine unzählige Anzahl von Dingen die man tun könnte, vielleicht sollte oder dies und das. Wenn ich jetzt einfach nur loslegen müsste, könnte ich das ja.

Jemand: Aber du bist eben der Dumme und der verliert eben am Ende.

Wenigstens kann ich verlieren und kann es auch in Ruhe, weil ich nichts zu verlieren habe, außer eben die Erde, aber die gehört mir ja nicht. Das Problem ist einfach, dass diejenigen, die der Natur und Erde nichts antun wollten auch keinen Grund hätten “große Geschütze aufzufahren”. Sie haben der Natur jedenfalls nicht willentlich oder wissentlich geschadet und wenn dann nur aus Überlebensnot oder Angst.

Jemand: Vielleicht sind sie ja auch stärker als du denkst.

Leser: Warum nimmt er so viele Dinge an, ohne wirklich etwas darüber zu wissen. Und dann vor allem Leuten Worte in den Mund legen, dass ist ganz billig.

Mein Leben war auch billig, sogar kostenlos…

Leser: Meins nicht, deshalb hab ich es wohl auch nicht so verschwendet.

… nur das gezwunge Überleben dann nicht.