Sl/ender-manz final days

“Wer sich Herrscher der Welten nennt und Gott über alles was da ist, wird von selbigem niedergestreckt. Denn nur wer auch ist, was behauptet wird, kann leben.”

Slenderman hörte diese Worte und kam verwundert näher. So wusste doch jeder, dass er es war, der alles in den Händen hielt. Schließlich hatte er ja auch mehr als die anderen, war größer und mächtiger. Da er nun aber doch unschlüssig war, musste er selbst den Behauptungen auf den Grund gehen.

So kam er näher und wollte mir eine Falle Stellen.

“Wer bist schon du, der solche Worte spricht.”, kam höhnisch aus seiner ausdruckslosen Miene.

“Herrscher der Welten und Gott über alles was da ist.”, entschlossen kamen die Worte aus meinem Mund.

“Aber du weißt was das bedeutet, du hast es selbst gesagt.”, fasst schon teuflisch lachend seine Antwort. “Du kleine Made willst mich herausfordern?”

Ohne mir recht bewusst zu sein was nun passieren würde, stand ich einfach nur da, wortlos, reglos, fast schon zeitlos.

“Wie du schon gesagt hast… “, fügte er hinzu.

Dann hob sich meine rechte Hand von alleine, formte sich zu einer Waffe und richtete sich auf meinen Kopf.

“Das hättest du dir doch denken können.”, presste er heraus und konnte sich vor Lachen kaum halten.

Dann drückte er ab und mein Kopf blieb reglos. Die Waffe gab keinen Laut von sich, nichts passiert. Er drückte wieder ab und nichts geschah. Schweiß kam aus meinen Achseln und ich begann zu zittern, wie mir schien. Doch er drückte nur erneut ab, das dritte mal nun schon.

Endlich senkte ich den Arm wieder und von der Waffe keine Spur mehr.

Das sonst so leere Gesicht, des einst so furchterregenden gesichtslosen weißen Mannes erblasste und bekam große Augen voller Entsetzen.

“Das kann nicht sein, dass kann einfach nicht sein. Mein ganzer Plan, alles wofür ich so hart gearbeitet habe… Die Manipulation der Kinder, die Drogen, die Falschinformationen, die Belehrung der Eltern, die Schulen, die Gesetze, die ganze Maschinerie. Alles war umsonst…”

Doch dann wurde er wieder etwas dunkler und die Augen verschwanden wieder.

“Hast du geglaubt ich lasse mich von deinen kleinen Tricks beeindrucken? Du bist auf mich hereingefallen, wie schon einst dein Vater.”, er schien wieder zu lächeln, auch wenn man dies nur schwer erkennen konnte, da er schließlich kein Gesicht hatte.

“Soll ich dir mal was sagen? Weißt du… mein Vater hatte einige Probleme wegen dir und ich wäre über glücklich wenn er einfach all diese Schmerzen die du ihm angetan hast loswerden würde und sich freuen könnte und keine Angst mehr haben müsste oder wirren Geschichten folgen müsste. Ich sag dir mal was…”, ich konnte einfach nicht mehr.

“Aber was…?”, war alles was der Drei-Meter-Mann herausbrachte.

“… mein Vater hat seine Socken auf die Ölheizung gelegt, weil seine Füßen frieren. Und dann hat der linke Socken einen riesigen Fleck bekommen. Ein blauer Socken mit einem Fleck der aussah wie eine Insel. In der Mitte braun-gelblich und etwas grün und außen etwas heller.”

“Ich verstehe nicht ganz…”, der völlig verblüffte Mann wusste nicht so recht worauf ich hinauswollte. “Du machst wohl Scherze? Siehst du denn nicht in welch einer Lage du bist? Du wirst sterben!? STERBEN!”

Da wies ich ihn auf einen bekannten Satz hin: “Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.”

Dies stand auf dem Boden unter seinen Füßen und war vom Regen und stürmischen Wind der letzten Nacht etwas verwischt. Der Boden begann leicht zu beben.

“Wenn ich hätte sterben sollen, wäre ich noch am Leben?”, waren die letzten Worte die er vernahm.

Denn eines hat er nicht bedacht: Man kann einen Feind mit seinen eigenen Waffen schlagen.

Worte. Worte und Taten.

Was er nicht wusste, dass man alleine niemals leben kann und so auch nicht gewinnen wird. Hätte er nur auf den Boden geschaut, dann würde er jetzt vielleicht noch leben.


Inspiriert durch wahre Begebenheiten und Erzählungen.

So wurde zum Beispiel dem Slenderman nachgesagt, dass sich seinetwegen Kinder umbringen würden um sich ihm zu opfern oder dass er sie sich gar holen kommen würde. Oft vielleicht auch mehr die Mädchen, da er wohl gefallen daran hatte sie leiden zu sehen. Solche Dinge wurden in Gruselgeschichten erzählt, doch es war Realität.

Wusstest du, dass in dem oder einem der Slenderman Spiele (ja, es gibt auch ein Spiel mit ihm), ein paar entscheidende Details versteckt waren?

Zum einen musste man Seiten sammeln, auf denen waren teilweise Zeichnungen oder Texte, während man nicht vom Slenderman erwischt werden durfte. Sonst hätte der einen natürlich angebrummt oder angesummt, naja jedenfalls wäre es nicht gut ausgegangen. Ganz wichtig war hierbei die Taschenlampe, die man zwar hatte, aber eigentlich nicht benutzen sollte, nach Möglichkeit. Sonst wurde man schneller oder manchmal sogar direkt entdeckt. Die Frage ist: “Bist du mit einer Taschenlampe auf die Welt gekommen?” Natürlich nicht, also zumindest wäre das komisch und sollte nicht so gewesen sein. (Androiden und andere künstliche “Mischwesen” ausgeschlossen.)

Auf einer der Seiten oder vielleicht auch einer Wand eines Gebäudes war etwas über einen Noah und dass er kommen soll. Zumindest wenn ich mich recht erinnere. Das ganze ist hauptsächlich in einem Park oder Waldgebiet, der wohl abgezäunt ist, zumindest teilweise. Falls das nicht genug Hinweise waren. Es gab laut Erzählungen einmal einen Mann, der baute etwas, obwohl alle anderen ihn dafür auslachten, da es keinen Sinn zu machen schien. Wussten sie doch schon alles über Wetter, Gezeiten und was sonst so wichtig für sie war. Aber als er fertig damit war und es Zeit wurde, wollten sie Teil haben an dem was er geschaffen hatte, doch es war bereits zuspät.

Noch gibt es genug Wasser auf unserer Erde, wie es scheint, wenn auch Meerwasser.

Ich denke den Rest kennt ihr.


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