Was weißt du eigentlich?

Der Kern der Aussage dieses kurzen Ausschnitts am Ende von der zweiten Folge der Sci-Fi / Horror Series “X-Files” oder auch “Akte X” bzw. “Die X-Akten” genannt, weist auf eine kritische Denkweise hin.

Es geht viel weniger um den vermeintlichen Kern der Series, welcher hauptsächlich von Verschörungen, paranormaler Ereignisse und teils zusammenstößen mit Außerirdischen handelt. Denn prinzipiell ist es eigentlich gleich, ob 90-100% der Geschichten komplett ausgedacht oder auf der anderen Seite vielleicht sogar wahr sein bzw. wahr in abgewandelter Form.

Wieso ist es egal?

Denn eigentlich sollte es natürlich nicht egal sein, jedoch ist das ja genau das Problem dieses Ausschnitts.

Es geht nämlich nicht wirklich (oder vielleicht doch?) um das direkt gesagte – gibt es Außerirdische und sind sie hier – sonder viel mehr um die allgemeine Frage der Informationen generell.

Denn wenn man versteht das sowohl die Pro- und Contra Argumente und Informationen letztendlich von der selben Quelle stammen oder stammen könnten, ist eigentlich klar, das man dann sogesehen nicht wirklich irgendwas weiß, außer man hat es selbst gesehen und geprüft. Und wenn man nun weiß, dass es durchaus möglich ist (ob auf mehr oder weniger natürlich oder künstliche Weise) Informationen zu manipulieren oder zu vergessen, dann wirft es die Frage auf: “Wann hast du eigentlich angefangen selbst zu denken?”

Oder aber, “Sind die Gedanken die ich denke wirklich eigentlich was ich denken wollte?”

Das interessante ist, dass während meiner Schulzeit einmal zwei Männer in unsere und auch die anderen Klassen kamen. Sie selbst können auch wirklich harmlose Leute gewesen sein, dass lass ich mal außer Frage. Der Grund für deren Anwesenheit war es ein wenig über Selbstbewusstsein zu reden, Vertrauen und Fragen über unser Wohlbefinden. Und vermutlich auch Prävention von Missbrauch und so weiter.

Der Punkt ist, dass es etwas einschüchternd auf mich wirkte, auch wenn sie ganz nett waren und nichts von uns wollten, also ja eigentlich auf unserer Seite waren, wie es schien und uns auf das Leben vorbereiten oder so. Wie gesagt, ganz normal und nichts dabei, ich glaube auch kaum dass die irgendwas im Schilde geführt haben. Doch ihre Art zu Fragen, war etwas unangenehm.

Da ich keine Fragen habe und es vermutlich auch eher um persönliche Dinge ging, werde ich einfach etwas ausdenken.

Beispielfrage: Geht es dir soweit gut?

Beispielantwort: Eigentlich schon.

Konterfrage: Und uneigentlich?

Irritation.

Dieses Szenario hat sich mehrmal abgespielt jedoch mit verschiedenen Schülern, Fragen etc.

Man könnte nun sagen, dass es ja nur normal sei, dass man genauer wissen möchte wie es denn den Schülern geht (anhand der Beispielfrage), doch man könnte auch von (primitiven) Verhörmethoden sprechen.

Denn es ist ja ein offenes Geheimnis, dass Schüler nur zur Schule geschickt werden (zumindest in den meisten Ländern der “zivilisierten Welt”), um später für “den Staat” zu arbeiten (bzw. Firmen o.ä.). Und diejenigen die dies nicht tun möchten, werden als Problem angesehen, auch wenn das natürlich so nicht (mehr) geäußert wird. Ansonsten würde es Fragen aufwerfen die sich keiner leisten kann.

Nur ein arbeitender Bürger ist ein guter Bürger.

Klingt verdächtig nach…

Nun ja.

In der Realität sieht es so aus, wenn man nicht arbeitet, muss man entweder eine Behinderung / Beeinträchtigung o. ä. vorweisen können (z.B. in Form eines speziellen Ausweises). Dieser begünstigt teilweise auch Kosten und ermöglicht den Erhalt von Geld und weiteren Förderungen. Jedoch muss man dies natürlich alles beantragen und beglaubigt bekommen. Andernfalls könnte das ja jeder machen (wie zum Beispiel Computer oder Geräte hacken, die solche Ausweise erstellen können).

Jedoch wird man nur im Falle einer Beeiträchtigung wirklich als Nicht-Arbeiter akzeptiert. Wobei natürlich auch da immer mal wieder Stimmen laut werden. Wenn man jedoch äußerlich keine Probleme aufweist und auch keine Beglaubigung diesbezüglich bekommt, wird man folglich für “faul” oder “asozial” eingestuft. Dies passiert dann eher passiv und gesellschaftsbezogen und weniger von staatlicher Seite, jedoch ist das, wie bei vielem (leider) Ansichtssache. Würde man wirklich wissen was “gespielt” wird, wäre dem ja nicht so. Dann könnte man ja ganz einfach sein Leben leben.

So ist es zum Beispiel durchaus möglich, dass man in Deutschland nicht arbeiten gehen muss, also theoretisch, jedoch wird man dazu angehalten. Und es wird einem auch “schmackhaft” gemacht, da ja alle “normalen” Leute arbeiten gehen, es ist ja schließlich so brauch.

Wo wir beim Thema wären – Brauch.

Es scheint nämlich auch ein Brauch zu sein, immer dann Kriege anzufangen, wenn die Bevölkerung (das “Bauernpack” oder “Gesindel” – um es etwas altertümlich auszudrücken) es begriffen hat, dass sie eigentlich alles Recht dazu haben anzugeben was gemacht wird und was nicht.

Siehe Zeit vor dem 1. Weltkrieg und mögliche andere Kriege, wie den 30-jährigen Krieg oder auch die 90er.

Es ist auch eine Frage des Denkens und Ansichtssache, wer wann welche Recht hatte. Denn scheinbar hatten Frauen vor dem 1. Weltkrieg mehr Rechte als danach und nach dem 2. Weltkrieg waren es dann scheinbar wieder mehr, aber irgendwie sind es dann doch immer noch weniger. Sehr merkwürdige Verhaltensmuster, wenn man bedenkt, dass man ja vermeintlich von linearem Wachstum oder Anstieg von Intelligenz und Fortschritt spricht. Und hier geht es nicht um die Entwicklung von Technologie, sonder Entwicklung im Allgemeinen.

So könnte rein theoretisch der Quantencomputer schon vor 50 Jahren erfunden und gebaut worden sein, jedoch bis jetzt nicht im Einsatz und unter Verschluss, da ansonsten natürlich die Regel des stetigen Wachstums nicht mehr funktionieren würde und generell jegliche Logik der Gesellschaftsstruktur in der wir uns unweigerlich befinden.

Mal ganz davon abgesehen, dass Kriegsvervrecher stets freigesprochen, belohnt und sogar gefördert wurden (im Namen der Wissenschaft) und kleine Ladendiebe sogar in manchen Fällen lebenslänglich bekommen haben, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

Ist es dir nicht auch einmal in den Sinn gekommen, dass ohne ein klein wenig “Wahnsinn” keine Veränderung ersichtlich werden kann? Da ist dann naürlich auch die Frage, ob man nun Veränderung brauch und solange ich Essen, Wasser und die Natur um mich hätte, würde ich klar verneinen. Also zumindest Veränderung im Sinne von “Zerstörung der Erde” oder “Auslöschung der Natur” und andere interessante Themen.

Ich würde da viel lieber diese Art von “Veränderung” aufhalten oder sogar im Gegenteil, rückläufig verändern. Dies würde dann zumindest einen weitaus sinnvolleren Fortschritt herbeibringen, als alles in Schutt und Asche zu verwandeln oder Schrecken zu verbreiten. Zumal man ja weiß welchen Zweck dieser dient und immer schon gedient hat. Unterdrücking, Macht, Kontrolle und schlichtweg Panik.

Im Deckmantel dieser Entwicklung können dann klammheimlich andere Dinge durchgeführt werden.

Nennen wir ein paar Beispiele: Tötung von Millionen von Juden, Tötung von Strafgefangenen, Deportation von Asylsuchenden mit möglicher Todesfolge (oder ungewissem Ausgang), Versuche an Menschen, Entwicklung von weiteren Technologien, Neustruktirierung der Machtverhältnisse, Eliminierung von Staatsfeinden, Marktrückgewinnung, usw.

Fall ein paar Leuten nur parallelen aufgefallen sein sollten und auch Vergleichen zwischen verschiedenen Szenarien aus verschiedenen Zeiten, dem sollte bewusst geworden sein, dass es durchaus möglich ist, dass es eben kein Zufall ist was gerade passiert.

Das Problem mit der Panik ist folgendes. Wenn man sich der potenziellen Bedrohung und dem Ausmaß des ganzen bewusst geworden ist, muss man Ruhe bewahren bzw. diese wieder erlangen. Das Ziel bzw. die “Nebenwirkung” von Panik ist nämlich die Paralyse oder ggf. Schock und eine Möglichkeit für bestimmte Impulse bzw. Affekttaten oder Störungen bzw. teils unkontrollierte Handlungen. Im Falle des Selbsterhaltungstriebs, der meiner Meinung nach bei den meisten Menschen ohnehin schon “abgeschafft” wurde, ist dies teilweise auch vorteilhaft, jedoch führt es häufig (bei ungebildeten Bürgern) zu verfrühten oder falschen Schlussfolgerungen und entsprechenden Taten (teils gewalttätig). Oder aber einer Inszenierung dieser um eine Rechtfertigung für rechtliche Schritte zu geben. (siehe Reichstagsbrand, Dolchstoßlegende, Verbreitungen: Indianer seien Wilde, Beschuldigung der Juden, Afrikaner seien Affen, usw.)

Nun bleibt natürlich offen was in Wahrheit passiert, also zu diese Stunde meine ich, jedoch ist es keine Frage, dass wenn ich in der Position des bzw. der Staaten wäre, ich Informationen erhalten, verfälschen, verschwinden oder aber auch verbreiten könnte.

Es ist im allgemeinen bekannt, dass es eine Menge von sogenannten Falschinformationen gibt andere nennen es “Fake News”. Wir belassen es nun einmal bei dem Wort “Falschinformationen”. Eine harmlose, jedoch unnötige Varianten wären die Informationen, die von Spaßvögeln verbreitet werden, die sich ein paar Geschichten zusammenspinnen und sich einen Witz daraus machen Leute hereinzulegen. Oft sind diese jedoch klar erkennbar oder zumindest eher offensichtlicher. Das Problem hierbei ist, dass es oft die Möglichkeit für echt Informationen nimmt oder diese ins Lächerliche zieht.

Nehmen wir einmal an, jemand würde nun für einen Geheimdienst arbeiten oder eine anderweitige geheime Organisation bzw. Firma. Wenn dieser jemand nun an die Presse gehen würde, würde er wissen, dass er diesen nicht wirklich trauen kann oder er zumindest ein großes Risiko eingeht alles aufs Spiel zu setzen, mit der Möglichkeit es umsonst gemacht zu haben. Will heißen, dass die Information vielleicht weitergegeben werden könnte oder schon wurde, sie jedoch nie wirklich dort ankommen wird, wo sie sollte. Zum Beispiel in einer offiziell anerkannten oder berühmten Zeitung, Nachrichtensender oder etweige andere Medien.

Wenn du dich nun fragst, aber dass stimmt doch gar nicht, wir haben doch schon viele solcher Fälle gehabt und eine Menge Leute haben es doch geschafft und leben noch (z.B. Edward Snowden), dann hast du vermutlich nicht verstanden wie man Schafe hütet.

Würdest du einem Wolf gewähren deine Schafe zu hüten?

Wohl kaum, zumal ein Wolf Schafe üblicherweise als Beute ansieht.

Interessanterweise werden aber Hunde eingesetzt, die biologisch und auch praktisch Nachwuchs mit Wölfen haben können und somit direkt Verwandte bzw. Nachfahren selbiger sind.

Was dann die Frage aufwirft, ob du nun einem Schaf vertrauen solltest, welches von einem Wolf laufen gelassen wurde.

Für gewöhnlich würde das dann entweder bedeuten, dass der Wolf das Schaf in seiner Gewalt hat oder das Schaf vielleicht gar keines (mehr) ist oder nie war (z.B. “Wolf im Schafspelz”).

Solange du dir nicht selbst im klaren bist wie die Technologie die du benutzt verwendet werden könnte auch tatsächlich wird und wie sie funktioniert, wieso vertraust du darauf, dass sie macht was du (wirklich) willst?

Oder anders gefragt, würdest du freiwillig weiter zur Arbeit gehen, wenn du wüsstest, dass du ein Leben nach der Arbeit nie erleben wirst, weil du dann nicht mehr leben wirst?

Oder anders gesagt, wenn dir bewusst ist, dass du erschossen werden sollte und es ohnehin keinen Ausweg zu geben scheint, wieso solltest du ruhig warten bis es geschieht? Ist es die Resignation bzw. Akzeptanz oder einfach nur die Angst oder der Schock? Oder gar eine Hoffnung?

Wäre es logisch sich nicht wenigstens versuchen zu wehren, bis zum letzten Atemzug?

Das ist nämlich genau die entscheidende Frage hier.

Denn eigentlich werden wir von Kindheit an in die (unsichtbare) Sklaverei gedrängt, wobei diese als Freiheit verkauft und angepriesen wird. Aber selbst im Geschichtsunterricht wurde mir schon angedeutet, dass es fragwürdig war, dass nach dem zweiten Weltkrieg lediglich die Flagge / Fahne gewechselt wurde, aber die meisten Ämter von den gleichen oder ähnlichen Leuten weitergeführt wurden. Und zudem noch die Fahne, die einst (laut der Geschichte – 1848) von Studenten gewählt wurde um gegen das damalige könig- und kaiserliche Gehabe aufzubegehren. Jedoch wurde dies letztlich, teils blutig niedergeschlagen und versiegt in den Straßen der Kaiserreiches.

Auch die Weimerer Republik war nicht viel mehr als ein fragwürdiges und wässriges Konstrukt, leicht zu überwältigend. Doch letztlich, nicht wirklich verwunderlich.

Denn egal ob mit oder ohne irgendeinen oder irgendwelche Götter, obgleich sie nun einst existierten, sind oder nicht sind, die Freiheit war nicht so nah und nie so fern wie jetzt, zu dieser Stunde.

Wenn ein Mensch, egal von welchem Ursprung oder Orientierung, nicht frei leben darf (natürlich ohne dabei anderen willentlich zu Schaden) und sogar verstoßen oder ausgenutzt wird, ist dies ein Verbrechen.

Wenn alle Menschen wirklich gebildet wären, in einer freien Weise, in der Ihnen nicht deutlich und ausdrücklich erklärt und eingetrichtert wird, dass sie Geld und Abhängigkeiten von und zwischen ihnen und dem Staat oder anderen benötigen oder gar erzwungenermaßen einhalten müssen, wo kämen wie denn da hin? Da wäre es ja dann fast so, als könnte man einfach durch Nächstenliebe miteinander auskommen, vielleicht sogar fantastische Welten gemeinsam erkunden oder erschaffen und sogar die bereits (meiner Meinung nach) fantastische Natur, die einst hier heimisch war genießen, achten und bewundern.

Eine der wohl schlimmsten und eindringlichsten Irrtümer der sogenannten “Christen” ist folgende:

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.”

Matthäus 22, 21 (Lutherbibel)

Dies bezog sich auf die Steuern, denn der (römische) Kaiser verlangte Steuern oder Abgaben von der Bevölkerung, wie das nun mal so üblich ist für Abschaum, als der, der oben schwimmt.

Der gewollte Irrtum der hieraus für manche entstand und vermutlich auch so gepredigt wurde war, dass man steuern zahlen musste oder sollte. Wobei natürlich im Kontext der Aussage, dies wohl auch zutreffend war, jedoch wurde der Kern entweder nicht verstanden oder absichtlich ausgelassen.

Denn hier wird klar, dass die Steuern nichts wert sind und lediglich dem Kaiser gehören, also als Machtinstrument dienen sollten. Letztendlich war es ja auch der Kaiser, der die Münzen prägen / gießen / erstellen lies. Somit gehörten diese natürlich folglich ganz klar ihm (oder seinen Gefolgsleuten).

Nun kann man natürlich sagen, dass dies den damaligen Christen bewusst gewesen sein mag, schließlich hatten sie unter dem römischen Kaiser zu leiden und wurden auch hingerichtet oder vertrieben. Doch das war damals und nicht heute. Wobei wir hier natürlich von den eigentlichen Christen sprechen oder zumindest denen die es sein sollten. Nämlich diejenigen, die durch Nächstenliebe handeln sollten und Liebe und Gerechtigkeit verbreiten sollten. Denn Jesus war es gleich ob Freund, ob Freund, er hat mit allen geredet, für alle ein Herz gehabt, wenn diese ihr Herz öffnen wollten. Aber konnte auch hart und direkt werden, zu denen die meinten sie müssten andere im Namen von Gesetzen und Geboten knechten, ängstigen und sogar töten lassen. Scheinbar im Namen von Gott oder einer höheren Macht, wobei letzteres möglicherweise zutraft, jedoch nicht der Macht, die dieselben vermeintlich zu dienen glaubten oder meinten bzw. anderen sagten was diese sei.

Der zweite Teile “und [gebt] Gott, was Gottes ist”, wurde dann schließlich von der Kirche, einem weiteren Machtinstrument bzw. Imperium genutzt um Abgaben ihrerseits zu rechtfertigen. Natürlich wurde auch andere stellen der Bibel genutzt, aber das Verständnis und den Sinn selbiger wurde ebenfalls entweder absichtlich unterschlagen oder falsch gedeutet. So gab es durchaus Kommentare bezüglich Geldes und Spenden seitens der Gemeinde bzw. deren Mitglieder, jedoch war dies eher als momentane Notwendigkeit zu erachten und nicht als allgemeine und absolute oder endgültige Notwendigkeit. Und es wurde auch außer Acht gelassen, dass es sich um eine Minderheit gehalten hat, die nicht nur verfolgt wurde, sondern auch gehasst, bei vielen oder verachtet. Man wollte nichts mit Ihnen zu tun haben.

Ironischerweise wurde dann später der Glaube der ersten Christen zur Religion und somit als Kontrolle und potentielles Machtinstrument adaptiert. Man hat also quasi einfach ein Kreuz in ein Gebäude gebracht oder eines angebracht, dann ein paar unverständliche Worte bzw. eine (für die Bevölkerung) fremde Sprache (Latein o. ä.) verwendet und schon war es fertig, das Christentum.

Und folglich war dann automatisch jeder, der sich dann Christ nannte oder als solcher ausgab oder zu erkennen gab, aber nicht teil der Kirche(n) war ein Ketzer, Ungläubiger, Heide, Verrückter, Vogelfreier und wie sie nicht alle heißen oder genannt wurden (siehe Luther als vogelfrei). Vogelfrei bedeutete, dass jeder machen konnte was er wollte, also quasi “zum Abschuss freigegeben”. Wenn man also eine Frau gewesen wäre (mal abgesehen davon, das Frauen generell oft schwierige Zeiten hatten), hätte man diese dann einfach vergewaltigen, misshandeln, foltern, und letztlich brutalst töten oder verstümmeln können und keiner hätte etwas dageben gesagt bzw. selbst wenn, hätte es nichts oder nicht viel gebracht. Und im schlimmsten Fall riskiert, selbst das gleiche oder ein ähnliches Schicksal – wie man so sagt – zu teilen. Denn wenn man von der Kirche (oder gff. dem Kaiser o. ä.) für vogelfrei erklärt wurde, war es ja quasi legal. Moralisch oder Logik und vermeintliche andere vernünftige Denkeweisen waren da außen vor. Im Glücksfall war es den Leuten vielleicht gleich oder es gab ein paar die darauf nichts gaben, aber es reicht ja schon einer, der Gefallen daran hat und einen Haufen anderer die entweder zugucken oder einfach gar nichts machen und schon hat man ein Problem und ist auf sich alleine gestellt.

Wenn also die Kirche dann Geld verlangte, sowie der “Staat” bzw. der jeweilige Herrscher, dann war dies lediglich um Kontrolle, Macht und Abhängigkeit zu schaffen.

Ansonsten hätte Jesus nämlich nicht die Tische im Tempel umgeschmissen, weil sie dort einen Markt oder ähnliches aufgebaut hatten und hätte nicht einen jungen Reichen danach gefragt, ob er nicht seinen Besitz verkaufen wolle. Die Sache ist nämlich die, dass es dabei weniger um den Verkauf ging oder um Geld, sondern viel mehr um die Bereitschaft alles aufzugeben. Hierbei wollte Jesus testen oder sehen, ob der Reiche wirklich etwas auf seine Knechte / Diener / Untergebeben gibt und ob er sich auf eine Ebene mit ihnen stellen würde.

Hätte dieser eingewilligt, wäre es wohl wahrlich dumm gewesen, wenn er dies dann (zur damiligen Zeit) in die Tat umgesetzt hätte. Schließlich wären dann alle seine Diener ohne eine Bleibe gewesen oder hätten einfach einen anderen Herrn bekommen, der dann möglicherweise schlimmer gewesen wäre. Womit ich sagen will, dass man durchaus “auf dem Papier” (wie man so schön sagt) alles beim alten hätte lassen können, jedoch untereinander hätte gleichgesinnt sein können. Damit wäre der Reiche dann der Beschützer und (für die Zeit) notwendige Vertreter der Leute gewesen und hätte aber alles mit ihnen teilen können. Somit wäre er dann gleich wie sie gewesen, jedoch mit der Verwantwortung seine Leute zu schützen und vor anderen den Reichen Herrn zu spielen, damit diese den Leuten nichts tun. Zumindest wäre das eine Möglichkeit gewesen.

Hierbei dreht es sich natürlich um die entsprechende Zeit und dass es damals durchaus notwendig gewesen wäre, um die Sicherheit der Leute zu garantieren, zumal an vielen Höfen (oder wie auch immer die Anwesen dann im einzelnen hießen), die Leute alles hatten was man so brauchte. Wasser, Essen, Möglichkeiten zum schlafen und wärmen, sowie Kleidung. Man hätte ja auch einfach ein Gästehaus bauen können oder ein größeres Anwesen, um dann für alle Platz zu schaffen oder vielleicht sogar ein Beispiel setzen. Es ist viel möglich und hier und da haben es immer wieder Leute versucht und gemacht.

Deshalb haben wir die Sklaverei letztendlich ja auch endgültig besiegt, wie man sieht.

Nicht einmal mehr die Politiker sind davor sicher, vor dieser Freiheit.

Naja, oder wie man das eben heutzutage so nennt.

Wenn ihr mich fragt, dann bin ich wahrlich erzürnt darüber, dass die Kirche immer noch existiert, dass Kaiser sich immer noch Christen nennen dürfen und die vermeintliche Hauptfigur (ob es sie nun gibt oder nicht), eine Lachnummer oder Witzfigur ist. Mal unabhängig davon, dass Religion oder Sekten generell ein Problem sind und im ursprünglichen Glauben oder der Bedeutung der Nächstenliebe oder Liebe überhaupt, keinen Platz haben und keine Bedeutung oder Sinn, die Jesuiten hatten wenigstens noch die Erlösung im Namen.

Denn laut der Namensbedeutung heißt Jesus bzw. die ursprüngliche Version schlichtweg “Erlösung” bzw. “Seelenheil” oder “Rettung”, jedenfalls sinngemäß.

Dies würde dann bedeuten dass eine heile Seele Jesus gleichkommen würde. Wobei dass natürlich sehr kritisch ist dies zu äußern, da es ja schließlich die gesammte Gesellschaft der ach so schlaufen Welt infrage stellt. Und gleichzeitig für dumm oder zurückgeblieben erklärt wird, von selbiger, weil wir ja heute Wissenschaft haben. Keine Frage, durch tatsächliche Wissenschaft haben wir es sogar geschafft die Entfernung von Wohnung zur Arbeit automatisch errechnen zu lassen und wie lange es dauert von A nach B zu kommen, keine Frage. Aber am Ende holt man sich da draußen ja nu doch nur den Tod. Was dann wieder eine Frage aufwirft. Weshalb ist es dumm und zurückgeblieben zu glauben, dass es möglich ist etwas zu tun, dass noch keiner oder kaum einer getan hat? Würde dass dann nicht auch bedeuten, dass Wissenschaft genauso nicht möglich ist, weil durch sie auch neues entdeckt oder anders erkannt wird?

Damit wäre dann ein Taschenspieler Trick genauso gut wie die Medizin, die viele nehmen. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht und ein paar wenige kommen dahinter oder vollführen ähnliche Zaubertricks.

Wir reden jetzt nicht darüber, ob es möglich ist dass man Medizin herstellen kann und dass diese dann auch funktioniert. Es geht viel mehr darum, dass man sich fragen sollte, wie es genau funktioniert.

Andernfalls ist man nur einer weiteren Sekte auf den Leim gegangen, wie einst vielen Kirchen oder Staaten.

Solange die Entfernung zweier Punkte die selber Zeit benötigt und die anzahl der Meter oder Meilen die gleiche bleibt, kann man zumindest annehmen, dass ein Fünkchen Wahrheit in allem stecken muss. Sonst wäre ich Gott und du wärst ein Affe. Oder vielleicht auch andersrum?

Man weiß nicht so genau, möglich ist vieles, doch unmöglich?

Das Problem ist immer, das manche meinen, sie müssen alles kontrollieren, für sich behalten, erhalten und gewinnen. Doch warum? Gleicht dies nicht eher einem kranken Wahn, wie es einst bei vielen oder den meisten Herrschern war? Einmal die Macht verspürt, konnten sie nie genug kriegen und die, die sie nicht wollten oder nicht mehr halten konnten, wurden dann gestürtzt von stärkeren oder noch machtgierigeren.

Interessant nur, dass wir es endlich darüber hinweggeschafft haben. Schließlich leben wir ja nun endlich im Paradis, dem gelobten Land, wie es so schön heißt. Immer auf der Suche nach dem nächsten.









Who will be next?

You or me?

Or the both of us?


Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.