Siegreich sein

Dem Feind gegenüber auf dem Schlachtfeld stehen,
der Kampf für die Familie, für das Heim, das Land.
Dem Gegenüber gleiches entnehmen, in seine Augen sehen,
musst ihn erschlagen, hoffst du hast ihn nicht gekannt.

Hunderte kämpfen um deren Leben oder für den Sieg,
sie gehen heim um nie mehr heim zu kehren.
Sollte all das Leid die Menschen nicht etwas lehren,
doch kämpfen hunderte um ihr Leben oder für den Sieg.

Froh es doch zu schaffen und geehrt heimwärts marschieren,
bemerkt das leere Haus und Trauer – gegenwärtig.
War es den Sieg wert seine Familie dennoch zu verlieren,
von der Pest oder schlimm’ rem geraubt und fort für immer.

Nicht der Sieg für ein Land, nicht für das eig’ne Leben,
sondern kämpfen für die Lieben und ihnen Geborgenheit geben.
Ist es wert zu leben, wenn einem dies nicht gelingt,
dem Glauben, der Hoffnung nicht vertraut –
Verzweiflung einen verschlingt.

Ist es ein Sieg ohne die, die man beschützen sollte?
Ohne die, die man beschützen wollte?

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