Leben im Käfig

Frei gewesen, frei gelassen, frei sein,
und schon wieder kommst in den Käfig rein,
nur das du viel kleiner als sie bist,
kaum einer von ihnen weiß wie du dein zuhause vermisst.

Genau genommen mögen sie dich ja schon,
doch sprechen sie oft mit lautem Ton,
ach könntest du sie doch nur verstehen,
das Leben mal mit ihren Augen sehen,
oder einfach etwas von ihren Schriften lesen.

Dann kommt es einen Tag, dass sie fort sind,
du fühlst dich wohl nun wie ein kleines Kind,
ein Klirren und eine Fensterscheibe ist zerbrochen,
dein Herz schlägt schneller – du hörst es pochen,
wie konnten sie nur gerade jetzt gehen –
kannst’s nicht fassen.

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