Tod in der Festhalle

Blau, auf Pergament gebrannt,
des Grafen Siegel kaum bekannt,
auf dem Brief des traur’gen Fall,
den Tod gefunden in der Festes Hall.

Ein Schauer läuft ihm über den Rücken,
wer würd seine Hand so fest nur drücken,
fällt um vor Schreck – das pure Grauen,
wenn ich’s dir sag – würdest deinen Augen nicht trauen.

Des Grafen Wachen konnten nicht mehr helfen dem Armen,
er starb noch an der selben Stell in seinen Armen,
aber ein neuer Weg hat sich ihm geöffnet nun,
endlich kann er in Frieden ruhn.

Aber er starb für seinen Glauben,
das Böse wollt ihm sein Leben rauben,
vor Furcht hat ihm sein Licht verlassen,
doch lasst uns wieder Mut fassen.

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